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Wracktauchen

Wracks um Honiara:

Hirokawa Maru (Bonegi 1)
Die Hirokawa Maru, jetzt auch bekannt als “Bonegi One”, war einst ein japanisches Transportschiff. Im November 1942 wurde es bei einen Angriff amerikanischer Bomber schwer beschädigt. Da es in die Tiefe zu sinken drohte, wurde es Richtung Land geschleppt, wo es nach einem weiteren Angriff letztendlich direkt vor der Küste gesunken ist.
Heute ist die “Bonegi One” ein toller Tauchplatz für Anfänger und Fortgeschrittene. Der Bug des einstigen Transportschiffes ist schwer zerstört worden und ist in mehrere Teile zerbrochen. Diese liegen auf etwa 3Meter Tiefe und bilden ein wunderschönes Riff mit vielen bunten Korallen und unzähligen Fischen. Der Rest des Schiffes ist gut erhalten und liegt auf der Seite. Der Mast ragt wie ein Arm zur Seite heraus und steckt im feinen Sand. Alles ist bewachsen mit großen Gorgonien und übersäht mit verschiedenen Federsternen. Das Heck liegt auf etwa 57Meter im Sand, wo sich dutzende Rochen tummeln.
Hier gibt es ein kleines Video von einem Tauchgang an der Hirokawa Maru.

 

Kinagawa Maru (Bonegi 2)
Die Kinagawa Maru war ebenfalls ein japanisches Transportschiff, das bei der gleichen Attacke amerikanischer Bomber zerstört wurde, wie auch die Hirokawa Maru. Jedoch ist sie eigentlich etwas weiter vom Strand entfernt gesunken, als es bereits schwer beschädigt auf ein Riff auflief. Über die Zeit haben die Elemente das Wrack zerbrochen und die Stücke dichter an den Strand gespühlt. Einige rostige Teile ragen sogar aus der Oberfläche hervor und markieren die Einstiegsstelle vom Strand aus. Den tiefsten Punkt des Wracks bilden die Propeller und das Ruder, die auf etwa 30Meter Tiefe liegen. Alles in allem ist es ein wunderschöner Tauchplatz für Wrack- und Fischfans gleichermaßen.
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Flugzeug B-17 (fliegende Festung)
Mal eine Abwechslung von Schiffswracks nötig?
Hier in Honiara gibt es die Möglichkeit, eine fast völlig intakte Boeing B-17 zu betauchen, lediglich das Heck ist zerstört. Die B-17, bekannter unter dem Namen “fliegende Festung”, war der berühmteste Flieger der Amerikaner im zweiten Weltkrieg. Die “fliegende Festung” ruht nun auf ewig im feinen Sand und bietet vielen Fischen unterschlupf und uns Tauchern ein atemberaubendes Wrack. Durch das offene Cockpit kann man einen Blick auf die Instrumente und die Pilotensitze werfen.

 

SS John Penn
Die SS John Penn war einst ein amerikanisches Transportschiff, das nun kurz vor “Lunga Point” auf ewig in der Tiefe des Meeres schläft. Sie liegt mit der Steuerbord-Seite auf dem Sand und beginnt in etwa 35Meter Tiefe. Von hier aus streckt sie sich aus bis zu ihrem tiefsten Punkt auf etwa 60Meter. Da es hier oft etwas Strömung gibt, hat man hier gute Chancen auf größere Fische wie Haie, Barrakudas, Thunfische und Makrelen. Ein toller Tauchplatz, durch die Tiefe aber eher etwas für die mehr erfahrenen Taucher.

Wracks um Tulagi:

USS Aaron Ward
Die USS Aaron Ward war einst ein vor Kraft strotzender Zerstörer der Gleaves-Klasse, 12,45Meter breit und 114,76Meter lang. Sie trat 1942 ihren Dienst recht spät an und wurde bereits am 7. April 1943 bei einem Angriff von 6 Fliegern so stark beschädigt, dass dem Eindringen der Wassermassen nicht mehr gegengewirkt werden konnte. Die 2.090Tonnen schwere Lady wurde langsam, doch unaufhaltbar in die Tiefe gezogen.
In einem letzten Kraftakt haben die Schiffe USS Ortolan und USS Vireo versucht, die hinkende Dame Richtung Küste zu schleppen – doch sie kamen zu spät. So kam es, dass Kapitän Robert G. Tobin einen letzten Versuch unternahm, sein Schiff auf einer Sandbank zu stranden. Doch auch das gelang nicht mehr, und das Schiff verschwand im tiefen Blau und blieb verloren, bis sie 1994 wiederentdeckt wurde.
Jetzt ruht sie aufrecht und in voller Pracht auf dem Meeresgrund. Der Hauptteil des Wracks liegt auf ca. 60Meter, und die Brücke befindet sich auf rund 55Meter Tiefe, wobei das Heck bei etwa 75Meter den tiefsten Punkt bildet.
Die “Ward” ist neben dem Flugzeugträger USS Saratoga das einzige betauchbare Großkampfschiff der US Navy.
Mit entsprechender Ausbildung kann man auch in das Schiff eindringen. Hier sind vor allem die Kabinen, Gänge und der Aufenthaltsraum der Offiziere von Interesse.
Waffenfreaks aufgepasst – neben einem scharfen Torpedo, der noch in der Seite steckt, dem Regal an Wasserbomben und der unzähligen Munition, die überall verstreut herum liegt, gibt es hier etliche Geschütze zu erkunden (vier 5″ Geschütze, sieben 20mm Flakgeschütze, zwei 40mm Zwillings-Boforsflaks und eine Abschußvorrichtung für fünf 21″ Torpedos).
Durch die Tiefe, in der der Zerstörer liegt, ist dieser Tauchplatz eher etwas für die fortgeschrittenen Taucher.
Wikipedia Link – “USS Aaron Ward” 

 

SS Kanawha
Die SS Kanawha, einst ein stolzer 14.500 Tonnen schwerer Flottentanker, wurde am 7. April 1943 bei einem Luftangriff in der Nähe der Hafenmündung von Tulagi versenkt. Seit sie in die Tiefe verschwand, galt sie für immer verschwunden.
Doch ein ca. 156Meter langes und 18Meter breites Schiff bleibt nicht auf ewig verborgen. Bereits 1971 wurde es vor der Hafeneinfahrt von Tulagi wiederentdeckt.
Die SS Kanawha liegt scheinbar völlig intakt und aufrecht auf dem Grund des Meeres.
Das Deck befindet sich auf einer Tiefe von ca. 60Meter und die Brücke auf ca. 40Meter.
An diesem Wrack gibt es viel zu erkunden. Für Waffenfreaks gibt es massig Munition und Hülsen, die überall um die diversen Geschütze verteilt liegen. Selbst der Helm des Flakkanoniers liegt noch bei einem der Flakgeschütze.
Die meißten Kammern und Decksluken sind offen und bieten uns Einblicke und Eingänge.
Bei vergeblichen Versuchen das Schiff zu bergen, wurde ein Loch hineingesprengt, durch das wir nun kurz vor dem Heck auf 55Meter Tiefe durch die SS Kanawha tauchen können.
Ein wunderschönes Wrack, bei dem durch die Nähe zum Hafen nicht immer mit der besten Sichtweite zu rechnen ist.
Auf Grund der Tiefe eher ein Tauchplatz für erfahrenere Taucher.

 

HMNZS Moa
Die HMNZS Moa war einst eine 51Meter lange, 9Meter breite und bei voller Beladung 923Tonnen schwere Korvette der Royal New Zealand Navy.
Die “Moa” versenkte am 29. Januar 1943 zusammen mit ihrem Schwesterschiff der “Kiwi” dass japanische U-Boot “I-1”.
Am 7. April des selben Jahres sollte sie weniger Glück haben. Bei einem massiven japanischen Luftangriff wurde die stolze Korvette durch zwei 500-Pfund Bomben nacheinander getroffen und versank innerhalb von nur 4 Minuten. Die erste schlug direkt in den Kesselraum ein, die zweite schoss durch die Kabine des Kapitäns und explodierte etwas tiefer im Inneren des Schiffes.
Beim Absinken rutschte die “Moa” seitlich über ein Riff, wobei das Namensschild abgerissen wurde.
Ihren finalen Ruheplatz hat die “Moa” auf dem Grund des Meeres vor der Insel Tulagi zwischen 35 – 45 Meter Tiefe gefunden.
Seitdem sie gesunken ist, wurde viel über den Verbleib des Namensschildes und der fehlenden Schiffsglocke spekuliert.
Bis zum 4. November 2011. Bei einem gemeinsamen Tauchgang hat Neal Yates einzelne rostige Buchstaben aus dem Schlamm gezogen. Als erstes, dank leichter Stickstoffnarkose, ein vermeintliches “W”. Als zweites ein “A”. Es dauerte ein paar Minuten bis Neal verstand, was er da gefunden hatte. Das “W” war ein “M” … es fehlte nur noch das “O”. Auch das fand er noch und komplettierte den Schiffsnamen “Moa”. Die Buchstaben wurden vorsichtig geborgen und noch am gleichen Tag der neuseeländischen Navy übergeben, die es in ihrem Kriegsmuseum ausstellen werden.
Für Neal wurde an diesem Tag der Traum eines jeden Wrack-Tauchers war. Er gehört nun zur Geschichte dieser rostigen alten Dame.
Waffen und Munition gibt es auch hier wieder reichlich zu erkunden, so ein 4″Buggeschütz, 2-Pfund-Flakgeschütz sowie Wasserbomben und Minenräumgeschirr.
Wikipedia Link – “HMNZS Moa”

 

 

 

 

 

Kawanishi Sea Planes
Hier liegen insgesamt 13 Wasserflugzeuge auf dem Meeresboden verteilt. Die zwei Hauptplätze des Flugzeugfriedhofs befinden sich auf einer maximalen Tiefe von 30Meter. So kann man hier entspannte entdeckungs Tauchgänge durchführen, ohne in den Deko-Bereich zu kommen.

 

USS Minneapolis
Die USS Minneapolis war einst ein riesen Schlachtkreuzer der US-Navy. Bei einem heftigen Seegefecht (Schlacht bei Tassafaronga) mit 6 Kriegsschiffen, wurde sie von einem japanischen Torpedo am 30. Novembet 1942 so getroffen, dass ihr ein riesiger Teil weggerissen wurde.
Die Schäden waren gewaltig, und doch gelang es dem Kapitän sie über Wasser zu halten, bis sie nach Tulagi an Land geschleppt und repariert werden konnte.
Die USS Minneapolis war nach ihrer Reparatur noch weiter im Einsatz und wurde erst am 10. Februar 1947 aus dem Dienst entlassen.
Die Teile und Ladung, die sie bei ihrer schwersten Attacke im Wasser zurück gelassen hat, liegen verteilt auf 15-25Meter Tiefe im Sand und bieten uns einen sehr interessanten Tauchplatz. Hier gibt es immer wieder etwas zu entdecken.