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Salomonen

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Wer in Australien oder Neuseeland lebt, sollte schon einmal etwas von den Salomonen gehört haben. Schließlich liegen sie nordöstlich von Australien. Auch dem geschichtsinteressierten Amerikaner oder Japaner sollte der Begriff nicht ganz ganz unbekannt sein, da die Salomonen während des zweiten Weltkrieges wegen ihrer strategisch günstigen Lage im Pazifik eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben. Fragt mal allerdings einen Europäer, ob er jemals etwas von den Salomonen gehört hat, erntet man häufig nur ratloses Schulterzucken.

Die Salomonen gehören geographisch zu Ozeanien, der Inselwelt des Pazifiks, und im engeren Sinne zu Melanesien (angrenzend an Mikronesien und Polynesien, das man wahrscheinlich unter dem Begriff Südsee kennt). Der Inselstaat vereint 992 größere und kleine Inseln im Pazifik, von denen 147 bewohnt sind. Die Salomonen grenzen im Westen an Papua Neuguinea und im Südosten an Vanuatu. Der Inselstaat umfasst eine Fläche von 461.000 Quadratkilometern, wovon 249.000 Quadratkilometer Festland sind. Die sechs größten Inseln sind Choiseul, New Georgia, Santa Isabel, Guadalcanal, Malaita und Makira.

Unsere Tauchbasis befindet sich auf der Insel Guadalcanal, in der Hauptstadt der Salomonen, in Honiara.
Hier befindet sich auch der einzige internationale Flughafen (IATA-Code: HIR). Die offizielle Sprache des Landes ist Englisch, dadurch sollte man mit etwas Schulenglisch relativ problemlos das Land bereisen können. Daneben existieren noch weitere 70 lokale Landessprachen.

Die Inselgruppe wurde vor rund 500 Jahren entdeckt. Der erste Europäer, der seinen Fuß 1568 auf die Salomonen setzte, war der Spanier Alvaro de Mendaña de Neyra, der den Salomonen auch ihren Namen gab. Ebenso sind die Namen der Inseln San Cristoval, Guadalcanal und Ysabel auf ihn zurückzuführen. Historisch interessant ist, dass durch den Tod Mendanas die Positionsdaten der Inseln verloren gingen und diese erst 1767 „wiederentdeckt“ wurden.

Die großen Inseln der Salomonen sind aus Vulkangestein und mit dichtem Regenwald überzogen, durch den sich viele Flüsse ihren Weg bahnen. Die Salomonen sind das Zuhause für eine unbeschreiblich große Anzahl von Spezies aus Fauna und Flora. Aktuelle Schätzungen gehen von 4500 Pflanzenspezies und 173 Vogelspezies aus, die auf den Salomonen zu finden sind.

Die Inselgruppe zeichnet sich zudem durch spektakuläre Korallenriffe und ein unbeschreiblich artenreiches Marineleben aus, das zumeist noch unberührt ist. Die Unterwasserwelt der Salomonen hat eine der weltweit größten Vielfalt an Fischen und Korallen mit beispielsweise 931 Fischspezies und 485 Korallenspezies. Die Inselgruppe gehört zu den „Big Five“ – Gebiete mit Fischarten, die ausnahmslos an Korallenriffen zu finden sind – und konkurriert dabei nur mit Indonesien, den Philippinen, Australien sowie Papua New Guinea.

Hier scheint es so, als wäre die Zeit stehen geblieben. Die Insulaner fahren noch hauptsächlich in selbstgeschlagenen Einbäumen übers Meer und fischen nicht mit riesen Netzen, sondern noch ehrlich mit dem Speer.

Das Wasser ist glasklar, ganzjährig warm und voller bunter Fische in den verschiedensten Farben und Größen. Die Riffe sind voller farbenprächtiger Korallen und  gefüllt mit den mannigfaltigsten Meeresbewohnern. Die Artenvielfalt in den Salomonen ist die größte der Welt! Da die Korallenriffe knapp unter der Oberfläche zu beginnen scheinen, kann man sie selbst schnorchelnd erkunden.

Im zweiten Weltkrieg haben sich die Japaner und die Amerikaner heftige Gefechte um die Insel der Salomonen, besonders in der Gegend um die Insel Guadalcanal, geliefert. Diese Schlachten ließen unzählige Wracks zurück. Einige liegen direkt am Strand und ragen zum Teil sogar aus der Meeresoberfläche hervor. Andere liegen so tief, dass sie kein Mensch jeh wieder sehen wird. Viele jedoch liegen irgendwo dazwischen und bieten uns Tauchern die besten Wracktauchgänge der Welt.

Ob Dich der kurze Einblick in ein Stück Geschichte beim Erkunden riesiger Wracks reizt oder doch eher die größte Artenvielfalt von Meeresbewohnern bei Sichtweiten zwischen 40-70 Meter – wer Tauchen liebt, liebt die Salomonen.

Die Salomonen bieten ohne Frage die besten Tauchgebiete der Welt!

 

 

Anreise auf die Salomonen


Per Flugzeug sind die Salomomen nur über den einzigen internationalen Flughafen des Landes in Honiara (IATA-Code: HIR) zu erreichen.

Folgende Fluggesellschaften fliegen Honiara an:
Air Niugini (www.airniugini.com.pg)
Air Pacific (www.airpacific.com)
Our Airlines (www.ourairline.com.au)
Pacific Blue/Virgin Australia (www.flypacificblue.com)
Solomon Airlines (www.flysolomons.com).

Während man von Australien (Air Pacific, Pacific Blue, Solomon Airlines) und Neuseeland (Air Pacific), den USA (Air Pacific, Pacific Blue) und Kanada (Air Pacific) recht einfach auf die Salomonen kommt, sieht es für Flüge aus Europa schon anders aus.

Beim Buchen der Flüge sollte man um Anbieter wie zum Beispiel swoodoo.de, opodo.de, expedia.de oder flights.com einen großen Bogen machen, da diese Flugverbindungen mit zeitraubenden Umsteigezeiten zu völlig überzogenen Preisen anbieten.
Meist erhält man Verbindungen über Kuala Lumpur oder Hongkong nach Port Moresby in Papua Neuguinea, von wo es nach Honiara weitergehen soll – oft zu Preisen um 5.000 EUR für ein Hin- und Rückflugticket.

Es lohnt sich, hier selbst aktiv zu werden und auf eigene Faust Verbindungen herauszusuchen.

Die beste Möglichkeit auf die Salomonen zu kommen ist es, über Brisbane zu fliegen.
Auch wenn es auf den ersten Blick als Umweg erscheint, spart man doch unterm Strich eine Menge Geld. Die Alternative über Brisbane kostet bei einer angemessenen Vorausbuchungsfrist ab 2.000 EUR für einen Hin- und Rückflug (vorausgesetzt, man fliegt nicht gerade an Feiertagen und während der deutschen Ferienzeiten).
Die Flugpläne von Emirates und Solomon Airlines sind beispielsweise für einen Flug ab München am besten kompatibel. Mit jeweils einem nur dreistündigen Zwischenstopp in Dubai und Brisbane kommt man ausgeruht in Honiara an.

 

 

Unterkunft / Übernachtung


Honiara bietet je nach zur Verfügung stehendem Budget unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten.
Einfache Unterkünfte sind schon für rund 100 SBD (10 EUR / 13 AUD / 13 USD) pro Nacht zu haben.
Soll es mehr Comfort sein, kann man sich in einem der hochpreisigen Hotels von Honiara für bis zu 4000 SBD (420 EUR / 534 AUD / 543 USD) pro Nacht betten.

Eine aktuelle und umfassende Übersicht von allen Übernachtungsmöglichkeiten in Honiara und den Provinzen findet man auf der offiziellen Webseite des Tourismusbüros der Salomonen. (www.visitsolomons.com.sb/accommodation).

 

Medizinische Hinweise

Die medizinische Versorgung auf den Salomonen ist rudimentär, in ländlichen Gebieten in der Regel nicht vorhanden. Ärzte und Krankenhäuser verlangen oftmals sofortige Bezahlung der medizinischen Leistungen in bar. Die nächstgelegene moderne medizinische Versorgung befindet sich in Australien und Neuseeland.
Die Salomonen haben eine der höchsten Malaria-Infektionsraten der Welt. Daneben besteht Typhus- und Hepatitis A-Gefahr. In letzter Zeit wurde zudem von Fällen von Dengue-Fieber berichtet. HIV/AIDS ist ebenfalls ein Problem. Im Hinblick auf erforderliche Impfungen und andere medizinische Vorbeugemaßnahmen, vor allem Malaria, solltet Ihr bereits mehrere Wochen vor Reiseantritt ein Arzt konsultieren.
Taucher sollten beachten, dass es auf den Salomonen nur in Honiara auf der Hauptinsel Guadalcanal eine Dekompressionskammer gibt. Die nächstgelegenen Dekompressionskammern befinden sich in Australien und Neuseeland.

 

Einreise & Visum

Deutsche benötigen für die Einreise einen Reisepass, der nach Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Wie die meisten Touristen aus westlichen Staaten bekommt Ihr Euer Visum bei Einreise am Flughafen in Honiara unter Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets. Das Visum kostet nichts und wird für 3 Monate erteilt, es kann unter Umständen verlängert werden.

 

Währung

Landeswährung ist der salomonische Dollar (SBD). Für 100 SBD bekommt man zwischen 9 und 10 EUR. Man kann sich also leicht den Umrechnungsfaktor 10 merken. Für Euren Aufenthalt auf den Salomonen müsst Ihr weder vorab Geld in einheimischer Landeswährung wechseln noch Euch mit Unmengen von Gebühren verschlingenden America Express Travelers Cheques eindecken. In den Städten gibt es überall ATM-Geldautomaten, an denen man bequem mit den gängigen Kreditkarten (VISA, Master) und sogar mit EC-Karte (hier kostet die Gebühr für Deutsche lediglich 4,75 EUR pro Abhebung) Geld abheben kann.

 

Haftungsausschluss
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können wir nicht übernehmen. Für Eure Gesundheit bleibt Ihr selbst verantwortlich.
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts www.auswaertiges-amt.de (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SalomonenSicherheit.html). Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden.